Sternanisgewächse – Schisandraceae

Von Philipp Franz von Siebold and Joseph Gerhard Zuccarini – Flora Japonica, Sectio Prima (Tafelband)., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=785739
Kadsura japonica, Illustration

Sternanisgewächse
Systematik
Reich: Pflanzen (Plantae)
Abteilung: Gefäßpflanzen (Tracheophyta)
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Ordnung: Austrobaileyales
Familie: Sternanisgewächse
Wissenschaftlicher Name
Schisandraceae
Blume

Die Sternanisgewächse (Schisandraceae) sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Austrobaileyales. Die Areale der Arten reichen von Sri Lanka über Südostasien bis zum westlichen Malaiischen Archipel, und von den südöstlichen USA bis zum östlichen Mexiko. Eine bekannte Art ist der Echte Sternanis (Illicium verum).

Sternanis – Balgfruchtstand – – Bild von Ajale auf Pixabay 

Beschreibung

Es sind verholzende Pflanzen: Sträucher, Bäume und Lianen. Es sind Öl- oder Schleimdrüsen vorhanden. Sie enthalten ätherische Öle. Die wechselständigen Laubblätter sind einfach, krautig bis lederig und gestielt. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Nebenblätter fehlen.

Die mehr oder weniger radiärsymmetrischen Blüten sind schraubig (spiralig) aufgebaut, nicht in Wirteln. Die Blütenhülle besteht aus schraubig angeordneten (fünf bis) zwölf bis viele Blütenhüllblättern, bei denen entweder ein gradueller Übergang von Kelch- zu Kronblättern zu beobachten ist oder alle Blütenhüllblätter sind gleich gestaltet. Bei Schisandra und Kadsura sind die Blüten eingeschlechtig, bei Illicium zwittrig. In männlichen und zwittrigen Blüten sind vier bis viele fertile Staubblätter vorhanden. Es sind tricolpate Pollenkörner vorhanden. In weiblichen und zwittrigen Blüten sind (fünf bis) sieben bis 15 (bis 21, bis viele) freie, oberständige Fruchtblätter vorhanden.

Es werden Balgfrüchte oder Beeren gebildet oder die Früchte werden als fleischige Sammelfrüchte mit zweisamigen Teilfrüchten interpretiert.

Systematik

Der botanische Name der Typusgattung Schisandra leitet sich aus den griechischen Wörtern: schizein für spalten und anerandros für Mann, männliches Organ ab, dies bezieht sich auf die getrennten Theken mancher Schisandra-Arten. 

Verbreitung

Indien, Süd- bis Ostasien, Nord- bis Mittelamerika

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